Eine orale Antikoagulationstherapie reduziert das Risiko für Thromboembolien bei Patienten mit Vorhofflimmern (VHF) signifikant.
Trotz Antikoagulationstherapie erleiden 30 % der Patienten mit VHF einen ischämischen Schlaganfall. Zu den Hauptursachen zählen:
Zur Sekundärprävention eines rezidivierenden Schlaganfalls kann Folgendes erwogen werden:
| Thromboembolien und Vorhofflimmern unter Antikoagulationstherapie | Klasse |
|---|---|
| Bei einem Patienten mit Vorhofflimmern (VHF) unter Antikoagulationstherapie, der einen Schlaganfall entwickelt, wird eine umfassende Abklärung empfohlen. | I |
| Bei einem Patienten mit VHF unter Antikoagulationstherapie, der einen Schlaganfall entwickelt, kann ein Wechsel der Antikoagulationstherapie erwogen werden. | IIb |
| Bei einem Patienten mit VHF unter Antikoagulationstherapie, der einen Schlaganfall entwickelt, kann eine zusätzliche Thrombozytenaggregationshemmung zur Antikoagulation erwogen werden. | IIb |
Diese Leitlinien sind inoffiziell und stellen keine offiziellen Leitlinien dar, die von einer kardiologischen Fachgesellschaft herausgegeben wurden. Sie dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken.