Vorhofflimmern (VHF) wird mit jedem Gerät diagnostiziert, das die elektrische Aktivität des Herzens nach dem Prinzip eines Voltmeters aufzeichnet und diese als EKG-Kurve darstellt:
Smart-Geräte mit EKG zeichnen die elektrische Aktivität des Herzens auf und erzeugen ein Einkanal-EKG; eine Uhr generiert beispielsweise eine Ableitung, die exakt der Ableitung I eines standardmäßigen 12-Kanal-EKG entspricht.
Mit einer EKG-Uhr ist es technisch möglich, ein 12-Kanal-EKG sequentiell aufzuzeichnen; die Ableitungen werden jedoch nicht simultan, sondern nacheinander registriert. Die Uhr wird nacheinander auf Brustkorb, Arme und untere Extremität aufgelegt. In der klinischen Praxis wird dies nicht routinemäßig angewendet, ist jedoch technisch realisierbar. Wird die EKG-Uhr auf dem Brustkorb an der Position der Ableitung V1 platziert, kann beispielsweise ein Brugada-EKG-Muster diagnostiziert werden.
EKG-Kurve:
Für die Diagnose von VHF ist der Nachweis von VHF im EKG entscheidend; VHF muss nicht 30 Sekunden andauern, beispielsweise:
| Diagnose des Vorhofflimmerns | Klasse |
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Vorhofflimmern wird primär mittels EKG diagnostiziert:
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I |
| Die Diagnose des Vorhofflimmerns anhand eines EKG muss durch einen Arzt ambulant oder online über eine verlässliche Plattform bestätigt werden, beispielsweise www.ECGsmart.com | I |
VHF wird nicht mit Geräten diagnostiziert, die die elektrische Aktivität des Herzens nicht aufzeichnen, wie z. B. ein konventionelles Blutdruckmessgerät, ein Pulsoxymeter oder Smart-Geräte, die den Puls mittels Photoplethysmographie erfassen.
Diese Leitlinien sind inoffiziell und stellen keine offiziellen Leitlinien dar, die von einer kardiologischen Fachgesellschaft herausgegeben wurden. Sie dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken.