Die Pace-and-Ablate-Therapie des Vorhofflimmerns (VHF) ist:
Refraktäres VHF ist ein Zustand,
bei dem Symptome persistieren und/oder die ventrikuläre Frequenz inadäquat ist (>100/min) und die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
| Refraktäres Vorhofflimmern | |
|---|---|
| Definition | Persistierende Symptome und/oder inadäquate ventrikuläre Frequenz > 100/min |
| Reversible Ursachen | Ausgeschlossen (Hypertonie, Thyreotoxikose, Adipositas, Alkohol, Stress etc.) |
| Pharmakologische Therapie | Versagen (≥ 1 Antiarrhythmikum der Klasse I oder III und Medikamente zur Frequenzkontrolle) |
| Katheterablation | Erfolglose Ablation (≥ 2 Versuche einer Pulsed-Field-Ablation) |
| Symptome | Persistieren |
Die Pace-and-Ablate-Strategie ist die letzte Behandlungsoption bei refraktärem VHF.
Die Indikation für die „pace and ablate“-Strategie ist refraktäres VHF.
Ziel der „Pace-and-Ablate“-Strategie ist:
Bei asymptomatischem persistierendem VHF kann nach Diskussion mit dem Patienten eine Frequenzkontrolle gewählt werden.
Nach Schrittmacherimplantation ist das Ziel, ventrikuläre Synchronie zu erreichen und eine pacinginduzierte Kardiomyopathie zu vermeiden. Ventrikuläre Stimulationsmodalitäten umfassen:
Bei der „Pace-and-Ablate“-Strategie bei VHF wird Konduktionssystempacing (HBP oder LBBAP) bevorzugt.
| Pace-and-Ablate-Strategie zur Therapie des Vorhofflimmerns | Klasse |
|---|---|
Die Pace-and-Ablate-Strategie bei VHF kann erwogen werden, wenn VHF symptomatisch ist und Folgendes versagt hat:
|
IIa |
Diese Leitlinien sind inoffiziell und stellen keine offiziellen Leitlinien dar, die von einer kardiologischen Fachgesellschaft herausgegeben wurden. Sie dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken.