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Rauchen


Rauchen ist die aktive oder passive Exposition gegenüber Nikotin und anderen toxischen Substanzen aus Tabak (Zigaretten, Zigarren, Pfeifen) oder anderen inhalativen Formen, die das kardiovaskuläre Risiko negativ beeinflussen.

Rauchen ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für pulmonale, onkologische und kardiovaskuläre Erkrankungen sowie für Vorhofflimmern (VHF).

Illustration zur Darstellung des Rauchens als bedeutenden Risikofaktor für Vorhofflimmern mit EKG-Aufzeichnung der Arrhythmie.
Rauchen
Definition
  • Rauchen ist die aktive oder passive Exposition gegenüber Nikotin und anderen toxischen Substanzen aus Tabak (Zigaretten, Zigarren, Pfeifen) oder anderen inhalativen Formen, die das kardiovaskuläre Risiko negativ beeinflussen.
Symptome
  • Chronischer Husten
  • Häufige Infektionen der oberen Atemwege
  • Schwäche
  • Gelbliche Verfärbung von Zähnen und Fingern
  • Vorzeitig gealtertes Erscheinungsbild des Gesichts
Diagnose
  • Gezielte Frage, ob der Patient raucht.

Rauchen führt zu chronischer Inflammation, endothelialer Dysfunktion und Progression der Atherosklerose im kardiovaskulären System, was zu Organ-, myokardialer und atrialer Ischämie führt. Dadurch entsteht ein Substrat für VHF.

Die Inzidenz von VHF ist bei Rauchern im Vergleich zu Nichtrauchern doppelt so hoch.

Rauchen und Vorhofflimmern Klasse
Rauchen ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für pulmonale, onkologische und kardiovaskuläre Erkrankungen sowie für Vorhofflimmern. I
Rauchen wird nicht empfohlen. III

Diese Leitlinien sind inoffiziell und stellen keine offiziellen Leitlinien dar, die von einer kardiologischen Fachgesellschaft herausgegeben wurden. Sie dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken.

Peter Blahut, MD

Peter Blahut, MD (Twitter(X), LinkedIn, PubMed)