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Vorhofflimmern: Leitlinien (2026) Kompendium / 6.1 Komorbiditäten und Risikofaktoren des Vorhofflimmerns

Komorbiditäten und Risikofaktoren des Vorhofflimmerns


Komorbidität (Begleitdiagnose) bezeichnet das Vorliegen einer oder mehrerer zusätzlicher Diagnosen neben der Hauptdiagnose. In unserem Fall ist die Hauptdiagnose das Vorhofflimmern (VHF). Patienten mit VHF weisen häufig weitere Begleiterkrankungen (Diagnosen) auf, die zusammenfassend als Komorbiditäten bezeichnet werden.

  • Die häufigsten Komorbiditäten bei VHF: arterielle Hypertonie, Diabetes mellitus, Herzinsuffizienz.

Risikofaktoren für VHF umfassen Gewohnheiten und ungesunde Lebensstilfaktoren, die die Inzidenz von VHF erhöhen und dessen klinischen Verlauf sowie andere kardiovaskuläre Erkrankungen verschlechtern.

  • Die häufigsten Risikofaktoren für VHF: körperliche Inaktivität, Alkoholkonsum, Rauchen.

Komorbiditäten und Risikofaktoren erhöhen die Inzidenz von VHF und verschlechtern dessen Verlauf (Zunahme der Symptomatik und Förderung der Progression des VHF). Eine adäquate Behandlung der Komorbiditäten und Modifikation der Risikofaktoren senken die Inzidenz von VHF und verbessern dessen klinischen Verlauf.

Infografik zur Darstellung der Risikofaktoren und Komorbiditäten des Vorhofflimmerns, einschließlich Hypertonie, Adipositas, Diabetes, Herzinsuffizienz, Rauchen und übermäßigem Alkoholkonsum.
Komorbiditäten und Risikofaktoren des Vorhofflimmerns Klasse
Diagnostik und Therapie von Komorbiditäten (Begleiterkrankungen) sowie die Eliminierung von Risikofaktoren sind grundlegende Bestandteile der Prävention und Behandlung des Vorhofflimmerns. Komorbiditäten und Risikofaktoren des Vorhofflimmerns:
  • Arterielle Hypertonie
  • Herzinsuffizienz
  • Diabetes mellitus
  • Übergewicht und Adipositas
  • Körperliche Inaktivität
  • Alkoholkonsum
  • Rauchen
  • Schlafapnoe-Syndrom
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Basierend auf Daten aus klinischen Studien ist bekannt, dass mehrere Komorbiditäten und Risikofaktoren die Inzidenz von VHF erhöhen und dessen klinischen Verlauf verschlechtern. Hierzu zählen:

  • Arterielle Hypertonie
  • Herzinsuffizienz
  • Diabetes mellitus
  • Übergewicht und Adipositas
  • Körperliche Inaktivität
  • Alkoholkonsum
  • Rauchen
  • Schlafapnoe-Syndrom

Diese Leitlinien sind inoffiziell und stellen keine offiziellen Leitlinien dar, die von einer kardiologischen Fachgesellschaft herausgegeben wurden. Sie dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken.

Peter Blahut, MD

Peter Blahut, MD (Twitter(X), LinkedIn, PubMed)