Komorbidität (Begleitdiagnose) bezeichnet das Vorliegen einer oder mehrerer zusätzlicher Diagnosen neben der Hauptdiagnose. In unserem Fall ist die Hauptdiagnose das Vorhofflimmern (VHF). Patienten mit VHF weisen häufig weitere Begleiterkrankungen (Diagnosen) auf, die zusammenfassend als Komorbiditäten bezeichnet werden.
Risikofaktoren für VHF umfassen Gewohnheiten und ungesunde Lebensstilfaktoren, die die Inzidenz von VHF erhöhen und dessen klinischen Verlauf sowie andere kardiovaskuläre Erkrankungen verschlechtern.
Komorbiditäten und Risikofaktoren erhöhen die Inzidenz von VHF und verschlechtern dessen Verlauf (Zunahme der Symptomatik und Förderung der Progression des VHF). Eine adäquate Behandlung der Komorbiditäten und Modifikation der Risikofaktoren senken die Inzidenz von VHF und verbessern dessen klinischen Verlauf.
| Komorbiditäten und Risikofaktoren des Vorhofflimmerns | Klasse |
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Diagnostik und Therapie von Komorbiditäten (Begleiterkrankungen) sowie die Eliminierung von Risikofaktoren sind grundlegende Bestandteile der Prävention und Behandlung des Vorhofflimmerns. Komorbiditäten und Risikofaktoren des Vorhofflimmerns:
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Basierend auf Daten aus klinischen Studien ist bekannt, dass mehrere Komorbiditäten und Risikofaktoren die Inzidenz von VHF erhöhen und dessen klinischen Verlauf verschlechtern. Hierzu zählen:
Diese Leitlinien sind inoffiziell und stellen keine offiziellen Leitlinien dar, die von einer kardiologischen Fachgesellschaft herausgegeben wurden. Sie dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken.